Donnerstag, 28. Juni 2012

377) Freitag, 22. Juni 2012

Yuakata die Erste

Hallo liebe Leser,

heute war es durch den Regen wesentlich kühler geworden O__O; Sehr seltsam für den eigentlich schwülen Juni hier. Naja, aber mich soll es nicht stören. Wird bald WESENTLICH heißer >__< Irgendwie war ich trotz der frischen Luft schrecklich müde und so schleiften Ann und ich uns in die Uni *gääähn* Was uns erst im Aufzug auffiehl: Auf ein Mal wurde WIRKLICH seltsame Spieluhrenmusik gespielt . . . überall . . . Ann und ich fanden das in keinster Weise beruhigend, sondern eher wie in einem schlechten Splatter-Movie . . . als wir dann fragten, hieß es, dass es wohl einen Unfall gegeben hatte . . . aha . . . und anstatt einfach nichts zu machen, lassen wir lieber Psychomusik spielen . . . ALLES KLAR! XD~
Der Unterricht war für mich wieder Terror pur: Larissa ist wieder Mal VIEL zu spät gekommen (wie immer), Sunny spielte pausenlos mit ihren Nägeln und Jessica lies die ganze Zeit ihren Kuli nicht in Ruhe *AAAARG* Ihr kennt mich . . . so was macht mich wahnsinnig ;__;
In der Pause saß Sunny bei Dana, Ann und mir . . . aber da wir meistens Deutsch reden und uns garantiert nicht mit ihr unterhalten wollen, ging sie uns irgendwie auf den Keks. Ich weiß, das ist fies, aber Sunny kommt sich SO siebengescheit vor, schaut aber weder Nachrichten (die Lehrerin traut sich ab und zu und fragt nach Nachrichten, die uns interessieren bzw. die wir für besonders gehalten haben in der letzten Woche), denkt, dass sie mit ihrer naiven Art immer durchkommt im Leben und alles, was ich machen möchte, ist ihr einfach nen Holzhammer zu verabreichen ^__^" Oh, und ihre bekloppten Fingernägel stutzen!
Nach dem Ende dieser qualvollen Stunde bin ich dann mit Ann schnell nach Hause gedüst und von dort aus dann auch gleich wieder nach Ikebukuro. Zwischendrin hab ich mich einigermassen Date-tauglich gemacht und danach ging es erst Mal an den Yukata Kauf. Dorota konnte die Füße nimmer stillhalten und ich musste sie schon fast anfahren, dass ich garantiert NICHT die Yukata ins Sunshine bringen könnte -__-; Wir fragten an der Info und die Dame erklärte uns, dass der große Shop erst morgen eröffnen würde *ARG* War ja KLAR! Sie schickte uns in diverse Shops, die alle bereits ein paar Yuakata im Angebot hatten, aber die trafen nicht ganz unseren Geschmack. Wir begossen unseren Furst erst Mal im Starbucks und liefen dann weiter zu den großen Departmentstores am Bahnhof.
Im Parco fragten wir ebenfalls an der Info und sie schickten uns ins P' Parco, in dem auch der Tower Recors ist. Im 2. Stock gibt es eine wirklich nette Auswahl an Yukata und sowohl Ann, als auch Dorota wurden fündig. Nur ich stand immer noch ohne da ;__; Irgendwie wollte mich nichts anmachen *sniff* Aber ich hab ja noch ein bisschen und muss nicht alles sofort haben. Und in der aller größten Not habe ich ja noch meinen alten ^-^v
Anschließend liessen die beiden Mädels mich am East-Exit allein und ich wartete auf mein Date des Abends. Nennen wir ihn N. den Künstler. N. verspätete sich ein wenig, war aber sehr nett. Wir aßen zusammen in einem Izakaya zu Abend und unterhielten uns sehr, sehr gut. Er arbeitet in einem Druckverlag, macht viele Projekte für die Tohoku Region, macht einen anständigen und ehrlich Eindruck und ist normal (<- wichtig XD~). Nachdem wir nach exakt 2 Std. ziemlich unjapanisch aus dem Restaurant gebeten wurden (in Tokyo gibt es seit einiger Zeit die Regel, dass man nur 2 Std. sitzenbleiben darf >__<), gab es das übliche "es ist noch gar nicht so spät" Spielchen und wir gingen noch auf ein paar Cocktails ins HUB. Am Ende brachte er mich noch zur Bahn. Ich dachte ECHT, dass er vielverprechend sei, vor allem, weil er mir noch eine Nachricht schrieb in der Nacht. Aber dank dem Film "He's not that into you" kann ich euch gleich sagen: Er ist nicht wirklich an mir interessiert. Bis jetzt kam keine Mail mehr und das ist fast eine Woche her -__-; MÄNNER *kotz*
Der Abend wird mir aber auch in schlechter Erinnerung bleiben. Nicht wegen N. dem Künstler, sondern wegen dem, was ich auf dem Heimweg gesehen habe. Ein Vater mit seinem noch recht jungem Kind auf dem Heimweg. Ich habe nicht wirklich bemerkt, dass der Vater angetrunken war, aber plötzlich übergab er sich so wiederlichst ein Stückchen hinter mir und sein kleiner Sohn stand daneben. Wie Eltern nur so verantwortunglos sein können, kann ich einfach nicht verstehen ;__;

Liebe Grüße trotzdem,

Eure Martina

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