Donnerstag, 27. Januar 2011

8) Donnerstag, 27. Januar 2011

Liebe Menschen

Ja, es gibt sie noch, die lieben Menschen. Und genauso verzweifelt wie gestern wegen der angeblich fehlenden Hilfe, jauchze ich heute himmelhoch, weil sich doch noch so viele Freunde gefunden haben, die mir helfen wollten. Angefangen mit meinem Vater und Anna bereits gestern Abend, Simone heute Morgen und Celia und meiner Schwester am Abend. VIELEN, VIELEN Dank ihr Lieben und verzeiht mir meine unglaubliche Ungeduld!!! *schäm*
Aber von Anfang an: Erst Mal alles Liebe zum Geburtstag an meinen Papa! *knutsch* In der Früh gab es Kuchen und dann chattete ich mit Maria ^u^ Anschließend fuhr ich zu meiner Tandempartnerin F.さん und übte ein bisschen intensiver als sonst mit ihr. Irgendwie habe ich jetzt einen extremen Ansporn Japanisch zu sprechen *lach* Am Ende wurde ich wieder allerliebst mit Onigiri versorgt. F.さんist einfach soooo lieb!!!!! ;__;
Wieder daheim machte ich mich daran Annas Projekt zu verbessern und dann ging es auch schon wieder in die Uni. *Schwupps* ein paar Bücher zurückgegeben und dann in den Geschichtsunterricht von Prof. Dr. V. (der Gleiche, der mein Empfehlungsschreiben unterschreiben soll *hoff*). Ich will ja echt nicht schleimen, aber DIE Vorlesung ist wirklich super! Ich habe selten einen so gut vorbereiteten Unterricht gehabt, in dem ich so viel gelernt habe!!
Wieder zurück daheim gab’s Rührei und danach war ich gestärkt genug, um anzufangen mein Forschungsthema auf Japanisch zu beginnen. Es ist . . . a) sehr, sehr schwer b) die Satzstellung im Japanischen ist eine Katastrophe, weil man so umdenken muss (stellt euch einfach vor, dass ihr alle Nebensätze, die ihr eigentlich hinter ein Nomen stellt, alle VOR das Nomen setzten müsst; also z.B. der leckere, gestern von der Mutter frisch gebackene und gut duftende Kuchen) und c) das Geschriebene schaut so WENIG aus! Im Deutschen hatte ich fast eine ganze Seite voll und auf Japanisch ist es nur ca. ein drittel von der Seite *seufz* . . . ABER ich muss noch wesentlich mehr in mein Forschungsvorhaben schreiben, als auf Deutsch. Ich werde noch versuchen die Institutionen, die ich besuchen möchte, zu finden und die verschiedenen Wege, wie ich zu Ergebnissen kommen möchte, aufzuschreiben.
Dafür, dass ich eigentlich nur im Stress bin, geht es einigermaßen. Ich werde jetzt noch schnell ein paar Nachrichten tippen, damit ich beruhigt schlafen kann ^__~ Langsam wird mir immer wieder bewusst, dass es in ca. 8 Monaten bereits losgehen kann. Aber bis dahin sind noch einige Hürden zu überwinden. Am meisten Angst habe ich ehrlich gesagt vor der Bafög-Stelle O__o;

Grüße,

Martina

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