Museum und Hausarbeit
Normalität kann man das wirklich nicht nennen. Perverser Weise ist das Wetter vom feinsten und die Sonne strahlt, als gäbe es keinen Abend mehr. Doch irgendwie schlägt sich das alles nicht auf meine Laune aus. Ich würde diesen Blog so gerne mit vielen positiven Erlebnissen füllen, doch alles, was ich momentan nur schreiben kann, ist wie entsetzt und traurig ich bin.Dennoch habe ich mich mit meiner Freundin Evi heute getroffen und zusammen sind wir dann in die Ausstellung „Future Beauty, 30 Jahre japanische Mode“ im Haus der Kunst gegangen. Es werden Werke von Künstlern wie Issey Miyake und Yoji Yamamoto ausgestellt und läuft noch bis zum 19. Juni 2011. Für Fans von besonders ausgefallener Laufstegmode ein Muss. Für Japanfans ein teurer Spaß für 7 Euro (ermäßigt).
Ich fand es wirklich süß, dass sogar Evis Freund und ihre Schwester nach mir gefragt haben ;__; Aber zum Glück bin ich hier in Deutschland.
Wir waren dann noch im Starbucks am Odeonsplatz einen Kaffee trinken (eine neue Version: Kakao Cappuccino – SEHR zu empfehlen!!!) und danach bin ich wieder heimgefahren. Da meine beiden Eltern inzwischen krank sind, bin ich mit meine Schwester zu meiner Oma gefahren und hab sie erst einmal richtig über alles aufgeklärt. Die armen Leutchen im Pflegeheim bekommen auch so gar nichts mit von der Welt. Aber vielleicht ist es auch besser so, das würde sie vermutlich zu stark aufregen.
Am Nachmittag/Abend habe ich wieder an der Hausarbeit gearbeitet und am Abend habe ich mir alte japanische TV Sendungen angesehen (Januar). Ich konnte lachen, musste aber trotzdem immer wieder an all das denken, was geschehen ist bzw. noch geschehen wird.
Ob ich wirklich nach Japan gehen werde oder was passieren wird, kann niemand absehen. Aber das ist momentan auch nur nebensächlich.
Japan, ich bin in Gedanken immer bei euch!
Grüße,
Martina


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