Montag, 26. September 2011

106) Sonntag, 25. September 2011

GROßER Buddha!

Hallo liebe Leser

und entschuldigt den leicht verspäteten Eintrag ^__^; Ich war am Sonntag Abend SO fertig gewesen, dass ich einfach nur noch schlafen wollte. Aber dafür schreibe ich euch jetzt endlich!
Am Sonntag musste ich wieder um 6:30 Uhr aus den Federn >__< SCHON WIEDER? Was sind denn was für Wochenenden hier? XD~ Auf jeden Fall habe ich mir ein ordentliches Frühstück mit Ei, Schinken, süßem Brötchen und Marmelade gemacht, um mich zu stärken, habe meine letzten Sachen in den Rucksack gepackt und bin nach Ikebukuro gefahren. Dort habe ich kurz auf Maurice gewartet und zusammen sind wir dann zum Gleis der Shonan Shinjuku Line gelaufen. Nach kurzem Warten kam dann auch der Zug und wir kämpften uns zu Caro und ihrer amerikanischen Arbeitskollegin Susan durch.
Susan ist, das muss ich gleich vorwegnehmen, um bösen Kommentaren entgegenzuwirken, stark übergewichtigt. Sie ist ein echt nettes Mädl mit viel Energie und braucht einfach ein paar Freunde und Spaß. Es ist witzig mit ihr gewesen, weil sie ein wenig das Elefant im Porzellanladen Klischee unterstreicht XD~ Aber dazu später mehr.
Der Zug leerte sich zum Glück schnell und so saßen wir alle zusammen und fuhren über Kawasaki und Yokohama bis nach Kita-Kamakura. Dort angekommen suchten wir erst ein Mal ein Klo und trafen dann Kumi und ihre Freundin Mari. Zusammen brachen wir zum ersten Tempel, dem Enkakuji auf. Das Wetter war eine Mischung aus beschissen mit ab und zu Sonne. Es regnete zwar nicht, aber man konnte sich nie entscheiden, ob es zu kalt oder zu heiß war -__-; Ich hätte mich gerne die ganze Zeit umgezogen XD~ Wir liefen lange zwischen den verschiedenen Gebäuden herum, betrachteten die vielen Herbstblumen und machten tausende Fotos ^^" Was mich wirklich begeisterte waren die vielen buddhistischen Gesänge und die Geräusche der Gongs. Da lief einem wirklich pausenlos eine Gänsehaut über die Arme ^u^ <3
In einem der Tempel gab es dann wieder den obligatorischen grünen Tee, aber dieses Mal mit einer kleinen Süßigkeit, die wie eine Taube aussah. Sehr süß, sowohl vom Aussehen, als auch geschmacklich! Und just in dem Moment, in dem ich mich zu den andern wandte, mit dem Geschmack von grünem Tee im Mund dem anschwellenden Stura Gesang im Hintergrund und sagte "I love this peacefullness", schnäutzte sich Susan *lol*
Wir schauten uns ingesamt 3 Tempel an, zusammen mit einer Horde anderer Touristen, ließen uns von den Mücken auffressen und unterhielten uns prächtig. In einem kleinen Shop bemerkte die japanische Verkäuferin, eine betagtere Dame, dass ich mich ständig am Bein kratzte. Aber sie dachte wenigstens nicht, dass ich Flöhe habe *lach*, sondern im Gegenteil! Sie holte aus einer Schublade eine Art Plfaster, schnitt es in der Hälfte duch und pappte es auf einen der Mückenstiche. Und siehe da: Das Jucken hörte auf! O__O Danke!
Nachdem wir im letzten Tempel auch wieder Eintritt hätten zahlen müssen (Kamakura ist ein ganz schön teures Pflaster), sind wir dann doch lieber mit knurrenden Mägen umgekehrt und zur Station zurückgelaufen, um mit unserem Kamakura-Pass bis nach Kamakura zu fahren. Caro hatte bereits im Reiseführer ein leckeres Restaurant entdeckt: Ein Donburi Restaurant (das ist ein Gericht in dem Man praktisch egal was auf Reis serviert ^u^v). Ich hatte einen Fisch-Gemüse-Donburi, der SEHR lecker war! Und obendrein hatte ich noch das Glück, dass ich auf dem Boden meiner Schüssel das Wort "atari" abgedruckt hatte und somit einen Rabatt von 80 Yen und ein Getränk gewonnen hatte *YAY* Voll cool!
Weiter ging es dann durch die Einkaufsstraße zurück zum Bahnhof. Nebenbei verschlang ich dann noch ein paar Dango (jap. Reisteigbällchen) und einen Reiscracker *muahaha* Japanisches essen bis zum Platzen *G*
Mit dem Zug ging es dann bis zur Station Hase, an der wir im Strom der Touristen uns bis zum großen Buddha treiben ließen. Was für ein Anblick! (jedes Mal wieder). Er ist wirklich beeindruckend, der Daibutsu von Kamakura. Im Innern, das man für 20 Yen besichtigen kann, sieht man, dass er hohl ist *lach* Wir machten viele Fotos und wurden von einem echt nervigen Ami belästigt -__-; und liefen dann mit einem Süßkartoffel-Grünteeeis wieder zurück zur Station!
Weiter ging es dann zum letzten Punkt unseres Ausfluges: Enoshima. Das ist eine kleine Insel an der Küste und auf ihr gibt es einen berühmten Tempel für Liebesangelegenheiten . . . ich hatte das kleinste Glück *lach* Macht aber nix ^__~
Wir waren gerade während des Sonnenuntergangs da, aber leider waren ziemlich viele Wolken am Horizont ;__; Wir gingen trotzdem an den Strand, ruhten uns aus und Susan genoss das Meer *G*
Am Ende kauften Caro und ich uns noch einen plattgequetschten Oktopus und watschelten wieder zur Station zurück. Wir fuhren mit der Monorail bis Ofuna und dann wieder mit der Shonan Shinjuku Line bis Ikebukuro. Daheim kam ich totmüde in meinem Zimmer an und musste leider noch Wäsche waschen . . . und da ich ja zu doof bin, um zwei Waschmaschinen gleichzeitig laufen zu lassen ^__^; Habe ich dafür bis um Mitternacht gebraucht. Aber dafür konnte ich noch mit meinen Eltern und Nati skypen. Ich wünsche meiner Schwester übrigens SUPER VIEL Spaß in New York! ^u^v Und hier noch ein paar Bilder




Viele liebe Grüße

Eure Martina

2 Kommentare:

Remo hat gesagt…

Hi Martina

JA Kamakura ist ein schöner Ort um zuwandern. Ich war dort im letzten Jahr im Sommer hab ungefähr die Hälfte aller Tempel und Schreine besucht hat aber auch den ganzen Tag gebraucht. war sogar der einzige Gajin wo in den versteckten Tempel war. Hab richtig komische blicke bekommen und bei einem Tempel wo auf dem Hügel war und wo man durch eine kleine Höhle laufen musste bekam ich sogar einen gratis Flasche zum trinken.
ach wenn ich deine berichte lese bekomme ich irgendwie Heimweh über. aber wenn ich Glück habe komme ich im Frühling für 1-2 Monate rüber.

Grüsse aus der Schweiz
礼茂

Papa hat gesagt…

Hi Martina, das Sonnenuntergangsbild ist sehr stimmungsvoll und wunderschön. Kannst Du mir das Foto in der Originalgröße schicken, bitte? ich möchte es als Hintergrund. Viele Grüße, Papa